Tag Archiv für Studie

Weniger Gründungen – aber dafür mehr Frauen

Frauen sind die Existenzgründer von morgen – das zeigt die neueste Analyse der KfW zum Thema Gründungsgeschehen. Schon heute machen sie einen erheblichen Teil der Gründer aus. Noch nie waren es so viele wie im Jahr 2013. Das Gründungsgeschehen insgesamt hingegen nimmt ab.

Immer mehr Frauen wagen den Schritt in die Selbständigkeit - und kommen damit auch als Nachfolgerinnen in Frage.

Immer mehr Frauen wagen den Schritt in die Selbständigkeit – und kommen damit auch als Nachfolgerinnen in Frage.

Von den 868.000 Menschen, die sich im vergangenen Jahr selbständig gemacht haben, waren 43 Prozent weiblich. Ein Rekordhoch. Frauen- -vor allem auch mit Kindern – sind also durchaus gewillt, die Energie für eine Existenzgründung aufzubringen und das damit verbundene Risiko einzugehen. Sie sollten daher auf keinen Fall beim Thema Unternehmensnachfolge vergessen werden. Glücklicherweise zeigt sich auch bei der Unternehmensübernahme durch Frauen ein positiver Trend. Weiterlesen

Gründerkinder stehen der Nachfolge skeptisch gegenüber

Sie haben ein Leben lang hart dafür gearbeitet, ihr Unternehmen aufzubauen und zum Erfolg zu führen – und nun steht die Nachfolge an. Aber wie? Anders als Familienunternehmen, die bereits eine oder mehrere Nachfolgen hinter sich haben, besitzen Existenzgründer keine Erfahrungen in puncto Unternehmensübergabe und tun sich daher meist schwerer.

Und wenn die Elterngeneration keinen Plan hat, wie eine mögliche Betriebsübergabe aussehen könnte, überträgt sich diese Unsicherheit auf die Töchter und Söhne. Die Folge ist eine starke Skepsis gegenüber dem elterlichen Betrieb und dessen Übernahme. So gaben in der neuesten Studie der Wirtschaftsberatung PwC zum Thema Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen 20 Prozent der Gründerkinder an, sich nicht auf die Aufgabe als neue Firmenchefin oder neuer Firmenchef zu freuen. Bei Unternehmerkindern von Betrieben, die schon einen oder mehrere Wechsel miterlebt haben waren es nur 8 Prozent, die einer Nachfolge so kritisch gegenüberstehen.

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Im internationalen M&A-Business hat Deutschland nur eine Statistenrolle

Wenn es um innovative hochwertige Produkte geht, ist Deutschland ganz vorn mit dabei. Nahezu jeder Krise zum Trotz exportieren deutsche Unternehmen ihre Qualitätsprodukte rund um den Globus. Wenn es um die Fusionen mit oder die Übernahme von Unternehmen auf dem internationalen Markt geht, sind die Exportchampions aber eher zurückhaltend. Das kostet Einflussmöglichkeiten im weltweiten Wirtschaftsgeschehen und kann auf lange Sicht schaden.

Deutsche Produkte sind überall auf der Welt gern gesehen, was Deutschland aktuell zu einem rekordverdächtigen Exportüberschuss verhilft – während die Wirtschaft in anderen Teilen Europas noch immer lahmt. Die Exportstärke Deutschlands stößt daher zunehmend auf internationale Kritik. Diese Überschüsse durch planwirtschaftliches Eingreifen abzubauen ist laut dem deutschen Wirtschaftsministerium nicht im Sinne der Bundesrepublik und würde auch die Stabilität der gesamten Eurozone betreffen.

Diesem Trend entgegen, spielt Deutschland im internationalen M&A-Geschehen eine vergleichbar kleine Rolle. Weiterlesen