Archiv für 20. Mai 2014

Eine Frau als Nachfolgerin zahlt sich für die ganze Belegschaft aus

Während die großen Konzerne überlegen, wie sie die Zahl der angestellten Top-Managerinnen auf über 5 Prozent steigern können, machen die inhabergeführten KMU vor, wie es funktioniert. Vor allem wenn es um Unternehmensnachfolgen geht, sind Frauen ein großer und wichtiger Bestandteil bei Übergabelösungen geworden. Über 20 Prozent der Nachfolger sind mittlerweile weiblich, Familienbetriebe werden sogar zu etwa einem Drittel an Töchter übergeben.

Und das zahlt sich oft für den gesamten Betrieb aus. Denn Frauen wirtschaften nachhaltig und entwickeln innovative Zukunftsideen. Sie pflegen häufig einen sehr kommunikativen Führungsstil und sind um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter bedacht. Und zufriedene Mitarbeiter sind bekanntlich ein entscheidender Erfolgsfaktor. Weiterlesen

Gründerkinder stehen der Nachfolge skeptisch gegenüber

Sie haben ein Leben lang hart dafür gearbeitet, ihr Unternehmen aufzubauen und zum Erfolg zu führen – und nun steht die Nachfolge an. Aber wie? Anders als Familienunternehmen, die bereits eine oder mehrere Nachfolgen hinter sich haben, besitzen Existenzgründer keine Erfahrungen in puncto Unternehmensübergabe und tun sich daher meist schwerer.

Und wenn die Elterngeneration keinen Plan hat, wie eine mögliche Betriebsübergabe aussehen könnte, überträgt sich diese Unsicherheit auf die Töchter und Söhne. Die Folge ist eine starke Skepsis gegenüber dem elterlichen Betrieb und dessen Übernahme. So gaben in der neuesten Studie der Wirtschaftsberatung PwC zum Thema Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen 20 Prozent der Gründerkinder an, sich nicht auf die Aufgabe als neue Firmenchefin oder neuer Firmenchef zu freuen. Bei Unternehmerkindern von Betrieben, die schon einen oder mehrere Wechsel miterlebt haben waren es nur 8 Prozent, die einer Nachfolge so kritisch gegenüberstehen.

Weiterlesen