Ein wichtiger Blick in die Zukunft eines Unternehmens: Der Demografie-Rechner

Ein Fragebogen, den man online ausfüllen kann, soll den Betrieben eine Hilfe sein, um den demographischen Wandel einschätzen zu können. Gleichwohl werden im Anschluss an die Bestimmung Methoden und Handwerkzeug zur Verfügung gestellt, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Bald droht der besondere Einschnitt in die Altersstruktur. Bald ist nichts mehr so wie wir es gewohnt sind. Was sich wie eine neue Weltuntergangsstimmung im Sinne der Mayas anhört, ist lediglich die Prognose von Demographie-Wissenschaftlern. Denn zwischen 2017 und 2024 werden fast die Hälfte aller Arbeitnehmer im Alter zwischen 50 und 65 Jahren sein und damit nicht gerade als Berufsanfänger gelten. Das mögliche Problem, was am Horizont erscheint: Wie kann man die Produktivität der älteren arbeitenden Generation bis zum Erreichen der Rente stabilisieren? Um zu sehen, ob Ihr Unternehmen diesen zukünftigen Bedingungen gewachsen ist, stellt die Industrie- und Handelskammer der einzelnen Regionen ein Tool zur Verfügung, um sich einen Selbstcheck zu unterziehen.

Eine Analyse der Altersstruktur ist ein wichtiges Instrumentarium, um die derzeitige Personalstruktur darzustellen und auf dessen Grundlage eine Prognose für die Zukunft (bis zu 20 Jahre) zu erstellen. Die Fragen, wie alt ihre Mitarbeiter sind, wie viele Menschen sie jährlich anwerben müssen, um genug Ersatzkräfte zu haben, werden dazu beantworten sein müssen. Denn erst dann können Sie den Regional- und Branchenvergleich vornehmen und sehen, in welchem Feld sich ihr Unternehmen befindet.

Notfalls Taten folgen lassen

Je nach Ergebnis kann der Unternehmensinhaber sich dann zurücklehnen oder bei vorhandenem Demografie-Problem Maßnahmen einleiten. Das heißt bei Neueinstellungen gezielt darauf zu achten, dass jüngeres Personal den Anteil der erfahrenen Kollegen kompensiert bzw. gezielt die älteren Mitarbeiter schulen, sodass sie keinen Nachteil in Sachen neuen Techniken, etc. haben. Vorausschauendes Planen, um solche Demografie-Schwierigkeiten zu vermeiden, ist das A und O – vor allem dann wenn der Unternehmer selber ans Aufhören denkt. Ziel ist es die Firma jederzeit so zu führen, als würde man selbst mindestens noch 20 Jahre weiter an der Führung beteiligt sein. Denn ein Betrieb mit Demografie-Problem ist selten attraktiv für einen Käufer und auch die potentiellen Familienmitglieder, die die Unternehmensnachfolge antreten, sind von solch einer Ausgangssituation ebenfalls wenig begeistert.

Der Demografie-Rechner der IHK ist ein gemeinsames Projekt der IHKs aus Frankfurt am Main, Fulda, Offenbach, Hanau-Gelnhausen und Schlüchtern. Das Tool wurde von der WifOR GmbH, ein Zweig des Wirtschaftsforschungsinstitutes der Technischen Universität Darmstadt, entwickelt.

Wer selbst den Schnellcheck fürs eigene Unternehmen aus Darmstadt bzw. dem  Rhein-Main-Neckar- Raum machen möchte, der klickt ganz einfach hier: Demografierechner-Hessen

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