Unternehmensnachfolger(in) gesucht: Bekannte Kunstakademie in Berlin

Eine renommierte und international bekannte, private Weiterbildungseinrichtung im künstlerischen Bereich sucht ein(e) Nachfolger(in) oder ein Paar zur Sicherung der Unternehmensnachfolge.

Das Institut bietet vor allem berufsvorbereitende Kurse, sowie berufliche Fort- und Weiterbildung im künstlerischen Bereich an, sowie zahlreiche Privatkurse für Kinder und Erwachsene. Standort ist eine sehr attraktive Kiezlage in Berlin.

Rund 20 freiberufliche Dozenten sind für den Unterricht verantwortlich, acht Teilzeitmitarbeiter arbeiten in der Verwaltung, aktuell sind rund 70 berufliche und 50 private Schüler eingeschrieben. Die Selbstzahlerquote beträgt regelmäßig ca. 75%!

Nachfolgerqualifikation: Kaufmännische und organisatorische Stärke. Erfahrung aus dem künstlerischen oder pädagogischen Bereich vorteilhaft, aber nicht zwingend nötig. Existenzgründern wird eine intensive, auf die Bedürfnisse des Nachfolgers zugeschnittene, Einarbeitung zugesichert.

Kaufpreis: Der Eigentümer-Cashflow beträgt über die Jahre sehr stabile rund 70-80.000 € p.a. Der Kaufpreis für die vollständige Übernahme des Instituts beträgt 280.000 €. Eine teilweise Verkäuferfinanzierung ist denkbar, Bonität und Qualifikation auf der Nachfolgerseite vorausgesetzt.

Die Fredelia AG berät im Auftrag der Inhaber. Einem Käufer entstehen daher durch unsere Tätigkeit keinerlei Kosten.

Jegliche Nachfragen oder Kontaktaufnahmen sind auf Wunsch der Inhaber bitte -streng vertraulich- ausschließlich an die Fredelia AG zu richten:

Fredelia AG – Kontakt: Kunstakademie zu verkaufen

Plötzlich Nachfolger

Ungeplante Unternehmensnachfolgen passieren häufiger als man denkt – durch Krankheit oder Tod des Seniorunternehmers. Plötzlich steht man als Tochter oder Sohn vor einer enormen Herausforderung und muss eine schnelle Entscheidung treffen. Viele Juniorunternehmer trifft ein solches Schicksal dann, wenn sie sich noch gar nicht bereit fühlen oder entschieden haben, ob sie überhaupt ins elterliche Unternehmen einsteigen möchten.

Plötzlich Ausfall des Chefs (Bild: Menschenleere Bank mit wertvoller Uhr)

Wenn die Chefbank unerwartet leer wird, rennt die Zeit. Ist keine klare Nachfolgeregelung getroffen, sollte die Familie nicht zögern, Beratung und möglicherweise einen Interimsgeschäftsführer zu suchen.

Die Nachfolgeregelung wird in vielen Familienunternehmen komplett vernachlässigt oder unzureichend geklärt. So kommen viele Jungunternehmer zu ihrem Chefposten, ohne dass dies geplant oder gewollt war. Das kann gut gehen – birgt aber ein enormes Risiko für das Unternehmen und die ganze Familie. Plötzlich Unternehmer zu sein – ohne ausreichende Einarbeitung und eine strukturierte Übergabe – kann einen Nachfolger derart überfordern, dass die Zukunft des Unternehmens auf dem Spiel steht.

Im Todesfall des bisherigen Chefs kommt außerdem Trauer im Familienkreis hinzu – ein Umstand, der das schnelle, klare und betriebsorientierte Handeln und Entscheiden ebenfalls erschwert oder gar unmöglich macht. Weiterlesen

Jedes fünfte Unternehmen wird von einer Frau übernommen

Schon wieder ist ein Jahr vorbei und auch dieses Jahr fand der Nationale Aktionstag zur Unternehmensnachfolge durch Frauen statt. Am 23. Juni gab es bundesweit Diskussionen und Informationsveranstaltungen zum Thema „Nachfolge ist weiblich“.

Immer mehr Frauen wagen den Karriereschritt als Unternehmensnachfolgerin. Es könnten noch mehr werden.

Soll ich oder soll ich nicht. Frauen zögern häufig, wenn es um die eigene Karriere geht und trauen sich zu wenig zu. So auch bei Unternehmensnachfolgen.

Die Frauenquote ist beschlossen. Aber was auch immer man davon halten mag, sie hilft nur einer kleinen Anzahl von weiblichen Top-Managern, die einen Aufsichtsratsposten in einem großen Unternehmen anstreben. Da es sich hier auch nicht um einen Vollzeitjob handelt, sondern Mandatshäufungen die Regel sind, bleiben nicht viele Frauen übrig, die davon profitieren werden. Weiterlesen

Unternehmer werden: der sicherste Weg zum Reichtum

Jährlich veröffentlicht Forbes eine Liste der reichsten Männer und Frauen der Welt. Reich heißt in diesem Fall, dass es sich um mehrere Milliarden Dollar Vermögen handelt. Und es zeigt sich – das ist keine Überraschung – die Reichsten der Reichen sind allesamt Unternehmer. Allen voran, seit Langem der reichste Mann der Welt: Microsoft-Gründer Bill Gates mit einem geschätzten Besitz von umgerechnet 70 Milliarden Euro. Unternehmer zu werden ist also der beste Weg, um richtig Geld zu verdienen. Wenn man es nicht quasi von Geburt an ist, weil man in einen Familienbetrieb hinein geboren wurde und diesen geerbt hat, hilft nur selber gründen oder kaufen.

Monopoly Männchen auf einer Graffiti-Wand. Hier geht es um Geld.

Als Unternehmer geht man ein hohes Risiko ein, hat dafür aber die besten Verdienstchancen.

Natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass man als Firmenbesitzer wirklich reich wird. Denn man darf die 80 Prozent aller Unternehmensgründungen nicht außer Acht lassen, die auf ihrem Weg scheitern. Aber ohne Risiko keinen Erfolg. Weiterlesen

Unternehmenswechsel: Optimierung des Wissenstransfers durch Prozessdokumentation

Ein Gastbeitrag von Marie Böttinger

Ein Wechsel in der Unternehmensführung sorgt nicht selten für Unruhe und Unsicherheit im Unternehmen: Eingespielte Routineprozesse müssen umgestaltet, Arbeitsprozesse  umstrukturiert und Wissensstrukturen effektiv an die neue Führung herangetragen werden. Eine gezielte, strukturierte Prozessdokumentation der komplexen Firmenabläufe kann in dieser Zeit des Wandels für Stabilität und Kontinuität sorgen. Hier einige Hilfestellungen für einen optimalen Wissenstransfer an die neue Unternehmensführung.

Intrinsisches vs. extrinsisches Wissen

Beim Thema Wissenstransfer spielt die Unterscheidung zwischen intrinsischem und extrinsischem Wissen eine große Rolle. Während bei intrinsischen Strukturen nur der jeweilige Mitarbeiter seine Aufgaben und seinen Arbeitsprozess kennt, bezeichnet ein extrinsisches Vorgehen einen auf universeller Unternehmensbasis gut dokumentierten und strukturierten Prozess, der allen Mitarbeitern offenliegt. Weiterlesen

Konflikte bei der Unternehmensnachfolge

Egal, ob es eine familieninterne Nachfolge gibt, ein Mitarbeiter die Firma übernimmt oder ein externer Manager eingesetzt wird, bei einer Unternehmensnachfolge kann eine Reihe von Konflikten auftreten. Diese gilt es zu managen, da sonst die Zukunft des Unternehmens auf dem Spiel steht.

Mit der Faust auf den Tisch hauen reicht oft nicht aus. Konflikte im Nachfolgeprozess müssen professionell gelöst werden, sonst steht die Zukunft der Firma auf dem Spiel.

Mit der Faust auf den Tisch hauen reicht oft nicht aus. Konflikte im Nachfolgeprozess müssen professionell gelöst werden, sonst steht die Zukunft der Firma auf dem Spiel. Insbesondere in Familienunternehmen spielen dabei viele Emotionen mit.

Wenn bei einem Betrieb die Nachfolge ansteht, ist zunächst die Frage zu klären: wer soll es machen. Bei Familienunternehmen sind es meist die Kinder, die als erstes in Betracht kommen. Doch auch wenn der Unternehmer Kinder hat, heißt das nicht immer, dass diese auch zur Verfügung stehen. Hier entsteht möglicherweise schon der erste Konflikt. Wollen die Kinder nicht, sind die Eltern oft tief enttäuscht, dass der Nachwuchs ihr Lebenswerk nicht fortführen will. Aber auch der entgegengesetzte Fall tritt immer wieder ein, dass ein Kind gern die Nachfolge möchte, aber von den Eltern nicht für geeignet gehalten wird. Weiterlesen

Traditionsreiche Familienunternehmen müssen sich nach externer Nachfolge umsehen

Sich rechtzeitig um die Nachfolge im Unternehmen zu kümmern ist essentiell für den Erfolg der Firma. Das ist allseits bekannt, aber man kann es nicht oft genug sagen. Denn wenn dann dringend ein Nachfolger gebraucht wird, steigt der Stress und damit die Gefahr für das Unternehmen. Auch große Unternehmen sind vor diesem Fehler nicht gefeit, wie die jüngsten Fälle von Willy Bogner und Coppenrath & Wiese zeigen.

Je größer und erfolgreicher ein Unternehmen, umso größer ist auch die Verantwortung für Mitarbeiter und Kunden. Ein Grund mehr, sich rechtzeitig um die Nachfolge zu kümmern und für den Fall vorzusorgen, wenn der Chef die Geschäfte nicht mehr selbst erledigen kann. In traditionellen Familienunternehmen, die schon in zweiter oder höherer Generation existieren, gibt es für dieses Thema ein gewisses Bewusstsein und häufig auch Erfahrungen aus früheren Generationswechseln. Aber trotzdem passieren auch hier immer wieder diese Fehler – mit teilweise fatalen Folgen.

Zwei prominente Beispiele in diesem Jahr sind der Tiefkühltorten-Konditor Coppenrath&Wiese und die Sportmode-Firma Willy Bogner. Die sehr erfolgreichen mittelständischen Unternehmen haben es verpasst, sich rechtzeitig um die Nachfolge zu kümmern. Was es in diesen wie in vielen anderen Fällen kompliziert macht, einen geeigneten Nachfolger zu finden, sind die fehlenden Optionen innerhalb der Familie. Weiterlesen

Weniger Gründungen – aber dafür mehr Frauen

Frauen sind die Existenzgründer von morgen – das zeigt die neueste Analyse der KfW zum Thema Gründungsgeschehen. Schon heute machen sie einen erheblichen Teil der Gründer aus. Noch nie waren es so viele wie im Jahr 2013. Das Gründungsgeschehen insgesamt hingegen nimmt ab.

Immer mehr Frauen wagen den Schritt in die Selbständigkeit - und kommen damit auch als Nachfolgerinnen in Frage.

Immer mehr Frauen wagen den Schritt in die Selbständigkeit – und kommen damit auch als Nachfolgerinnen in Frage.

Von den 868.000 Menschen, die sich im vergangenen Jahr selbständig gemacht haben, waren 43 Prozent weiblich. Ein Rekordhoch. Frauen- -vor allem auch mit Kindern – sind also durchaus gewillt, die Energie für eine Existenzgründung aufzubringen und das damit verbundene Risiko einzugehen. Sie sollten daher auf keinen Fall beim Thema Unternehmensnachfolge vergessen werden. Glücklicherweise zeigt sich auch bei der Unternehmensübernahme durch Frauen ein positiver Trend. Weiterlesen